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Verein/Geschichte
Ihre Ansprechpartner im ACO:


1. Vorsitzender: Jens Blümle

2. Vorsitzender: Eberhard Maurer

Chefdirigent: Werner Stiefel

Rechnerin: Manuela Blümle

Schriftführerin: Petra Reitter

Dirigenten Anfänger/Schüler/Jugend:

Regina Baur


Jugendleiterinnen:

Nicole Hensel
Sylvia Ruf








(Stand: 08.02.2011)





Vereinsgeschichte
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Der Akkordeonclub Ottenheim – Von 1958 bis heute



Die Weichen für die Gründung des Akkordeonclubs Ottenheim wurden eigentlich schon 1957 gestellt. Weil man mit den bestehenden Verhältnissen im Verein nicht einverstanden war und die Vereinsführung nicht gewillt war Änderungen herbeizuführen, trat eine Gruppe junger Spieler um den Dirigenten Fritz Marx aus dem damaligen „Harmonikaverein Riedklänge“ aus.
Neben Fritz Marx schlossen sich Jürgen Stadler, Kurt Westermann, Eberhard Maurer, Fritz-Helmut Völker, Dieter Grimm und Hilmar Heitz zu einer Musikgruppe zusammen, zu der in der ersten Probe noch Heinz Stolz stieß. Um auch weiterhin dem öffentlichen Vereinsleben anzugehören, nutzte man zunächst die Gelegenheit, als Abteilung des Turn- und Sportvereins Ottenheim aufgenommen zu werden.
Doch trotz organisatorischer und finanzieller Eigenständigkeit regte sich unter den Vorstandsmitgliedern des TuS Widerstände gegen eine musikalische Abteilung. Als diese immer größer wurden beschlossen die Spieler mit einigen Freunden der Musikgruppe zusammen einen eigenen Verein zu gründen.
Am 15.12.1958 trafen sich dazu Heinrich Stolz, Max Wenz, Werner Stolz, Hugo Stolz, Herbert Schäfer, Helmut Völker, Werner Blümle und Fritz Marx im Gasthaus „Anker“. Hier gründete man den Akkordeon-Club Ottenheim und meldeten ihn umgehend beim DHV Bezirk Ortenau an.
Zum vorläufigen 1. Vorsitzenden wurde Max Wenz und zum vorläufigen 2. Vorsitzenden Hugo Stolz bestimmt.
Das Gasthaus „Anker“ blieb nicht nur Gründungsort. Fortan wurden dort im Nebenzimmer die Proben abgehalten und so wurde der „Anker“ nicht nur das erste Vereins-, sondern ist auch bis heute das Stammlokal des ACO.

Schon sieben Tage nach Gründung, fand am 22.12.1958 bereits die 1. Vorstandsitzung statt. Organisation des Vereins und Planung des 1. Auftrittes am 19.01.1959 in Kürzell beim dortigen Sportverein standen auf der Tagesordnung.

Die erste eigene Veranstaltung war ein Kappenabend am „Schmutzigen Donnerstag“ im Gasthaus „Anker“. Dieser sollte von nun an jährlich durchgeführt werden. Der ACO stellte dabei unentgeltlich die Tanzmusik als Dank für die Bereitstellung des Proberaumes und der Bewirtung im „Vereinslokal“.

Die Mitgliederwerbung der Aktiven und Vorstandsmitgliedern war in den ersten Wochen und Monaten so erfolgreich, dass zur ersten Generalversammlung am 21.2.1959 schon fast 100 passive Mitglieder aufgenommen werden konnten.
In dieser Versammlung wurden Max Wenz als 1. Vorsitzender und Hugo Stolz als 2. Vorsitzender offiziell in ihre Ämter gewählt, sowie ein Gesamtvorstand aufgestellt.
Satzungsgemäß hatte auch Fritz Marx als Dirigent einen Sitz und Stimmrecht im Vorstand.
So begann langsam Normalität in den neuen Verein einzukehren.
Man besuchte die Bezirksversammlung und organisierte am 9.8.1959 ein erstes Zeltfest.
Am 26.12.1959 fand im „Adlersaal“ der erste Konzertabend statt. Diese Veranstaltung wurde zum musikalischen Höhepunkt des 1. Vereinsjahres. Bis heute ist dies so geblieben. Die Jahreskonzerte bilden den Höhepunkt eines jeden Vereinsjahres und bieten seit geraumer Zeit auch einen würdigen Rahmen für die Ehrungen verdienter Mitglieder.
In den folgenden Jahren etablierte sich der ACO im Dorfgeschehen. Der Verein wuchs bis 1962 auf über 150 Mitglieder an und so musste das Jahreskonzert 1963 erstmals in den größeren Rheinlustsaal verlegt werden. Am Tag nach diesem Konzert trafen sich Aktive und Vorstandsmitglieder mit ihren Angehörigen zu einer „Nachfeier“. Auch diese Tradition hat sich bis heute gehalten. Weitere Vereinsinterne Termine standen 1963 auf dem Programm. Man spielte dem 1. Vors. Max Wenz zu seinem 50. Geburtstag ein Ständchen. Außerdem wurden die kirchlichen Trauungen von Heinz Maurer und Dirigent Fritz Marx musikalisch umrahmt. Solche Auftritte werden bis heute wahrgenommen und haben einen festen Platz im Vereinsleben eingenommen.

Im Jahr 1964 beschloss man den Akkordeon-Club Ottenheim im Vereinsregister anzumelden und führt seitdem den Zusatz „e.V.“.

Seit 1959 wurde mit sehr großem Erfolg an den Wertungsspielen des DHV teilgenommen. Im Jahr 1966 kam es allerdings in Appenweier zu einem Eklat. Der ACO errang die Note „ausgezeichnet“ und die höchste Punktzahl aller teilnehmenden Orchester, wurde aber nachträglich „außer Konkurrenz“ gewertet. Angeblich reichte nach den Statuten des DHV die Anzahl der Spieler nicht aus, um als Orchester zu gelten. Da aber bereits im Vorfeld der Wertungsspiele die Spielerzahl an den Verband gemeldet werden musste und auch gemeldet wurde, waren Verärgerung und Unverständnis so groß, dass man sich entschloss dem Bezirk Ortenau den Rücken zu kehren und sich dem Bezirk Breisgau anzuschließen. Dort war man über Jahre hinweg gut aufgehoben und konnte auf Vereinsebene viele Freundschaften schließen.



Durch Fritz Marx wurde, neben seiner Tätigkeit im „Orchester“, bereits ab 1959 auch eigener Nachwuchs ausgebildet. Zunächst wurde jährlich, später im Zwei-Jahres-Rhythmus mit einem Anfängerkurs begonnen. Bis heute ist der Unterricht für die Anfänger kostenlos. Einzige Vorraussetzung ist, dass ein Elternteil im Verein Mitglied wird und eine einmalige Aufnahmegebühr entrichtet werden muss. So konnte man nach und nach mit eigenem Nachwuchs das Orchester ergänzen und gleichzeitig die Zahl der passiven Mitglieder erhöhen.





Das angewandte Modell war so erfolgreich, dass für Fritz Marx der nebenberufliche Aufwand zu groß wurde und ab 1967 Jürgen Stadler die Ausbildung der Jugend übernahm. Die Aufteilung des Nachwuchses in Schüler- und Jugendgruppen machte es im Verlaufe der Jahre erforderlich weitere Ausbilder aus den eigenen Reihen nachzuziehen.

Im Jahr 1968 kam es zur ersten Wachablösung. Fast geschlossen trat die Vorstandschaft nach 10 Jahren ununterbrochener Arbeit zurück und machte Jüngeren Platz. So wurde in der Generalversammlung Heinz Stolz zum 1. und Alfred Oberle zum 2. Vorsitzenden gewählt. Unter neuer Führung musste gleich das Jubiläumsfest zum 10-jährigen Bestehen vom 6. bis 8. Juli 1968 organisiert werden. Während der Festlichkeiten ernannte der Verein die ehemaligen Vorstandsmitglieder zu Ehrenmitgliedern und den ehemaligen 1. Vorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden.

Im Jahr 1969 wurde die 1. Altmaterialsammlung durch den ACO durchgeführt. Auch dies wird bis heute noch - abwechselnd mit anderen Vereinen - fortgeführt und trägt zur Kostendeckung des Vereins bei.

In der Generalversammlung 1970 wurde die Vorstandschaft erstmals durch einen Pressewart ergänzt. Erster Pressewart wurde Franz Ringwald.

Ebenfalls im Jahr 1970 gab es Gespräche über eine mögliche Zusammenführung des ACO mit dem „Harmonikaverein Riedklänge“. Jedoch waren die Ansichten in den beiden Vorstandschaften nach wie vor so unterschiedlich, dass keine Einigung erzielt werden konnte und so beide Vereine weiterhin ihre eigenen Wege gingen. Trotzdem wirkten beiden Vereine auch künftig bei Festveranstaltungen des jeweiligen anderen Vereins musikalisch mit.

Zur schwersten Krise in der Vereinsgeschichte kam es im Sommer des Jahres 1970. Die Vorsitzenden und der Dirigent machten sich nach dem Zeltfest vom 11. - 13. Juli 1970 schwere Vorwürfe aufgrund von Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Verteilung der Arbeitslasten und der inneren Organisation. Der Dirigent zog sich nach dem Fest vom Vereinsleben zurück und hielt ca. 4 Wochen keine Proben mehr ab, sogar ein Austritt aus dem Verein stand im Raum.
Deshalb wurde am 05.08.1970 eigens eine Spielerversammlung einberufen, an der neben den Vorstandsmitgliedern auch einige Ehrenmitglieder und der Dirigent teilnahmen. Im offenen Gespräche konnte man die streitigen Punkte, die natürlich auch durch Überreaktionen beider Seiten entstanden waren, klären. Aufgaben wurden konstruktiv verteilt und so die Grundlagen für ein harmonisches, kameradschaftliches Miteinander im Dienste des ACO geschaffen. Dass dies funktioniert hatte, zeigt sich nicht zuletzt darin, dass 1. Vorsitzender und Dirigent noch bis 1990, also 20 Jahre, gemeinsam die Geschicke des ACO lenkten.



1973 änderte man die Satzung bezüglich des Wortlautes des Vereinszweckes, um in den Genuss der Gemeinnützigkeit zu kommen.

Die erfolgreiche Jugendarbeit und die daraus resultierende Vergrößerung des Orchesters und der Ausweitung des Probeaufwandes führten zunehmend zu Störungen des „normalen“ Gastbetriebes. So beschloss man einvernehmlich mit dem damaligen „Ankerwirt“ Hugo Stolz in ein anderes Probelokal umzuziehen. Die Gemeinde stellte einen Kellerraum in der neuen Schule als Proberaum zur Verfügung. Als dieser für schulische Zwecke benötigt wurde zog man in das neue Rathaus um. Im damals genutzten Raum ist heute die Passstelle der Gemeindeverwaltung untergebracht.

Zwei einschneidende Änderungen brachte das Jahr 1977. Zum einen führte der DHV eine Gebietsreform durch, wodurch der ACO wieder dem Bezirk Ortenau zugeordnet wurde,
zum anderen wurde nach längeren Überlegungen erstmals des Konzert in der neuen Sporthalle abgehalten. Dieses wurde vor vollbesetzter Halle zum Erfolg und belehrte alle Skeptiker eines Besseren.

Bei Neuwahlen im Jahr 1978 wurde Kurt Blümle zum neuen 2. Vorsitzenden, nachdem Alfred Oberle zurücktrat.

Auf Anregung von Pfarrer Neuhöfer umrahmte der ACO 1978 erstmals den Frohnleichnahmsgottedsdienst und spielte anschließen zum Frühschoppen auf.
Noch heute ist dieser Termin ein fester Bestandteil des ACO-Terminplans, wobei man sich jahresweise mit dem Musikverein abwechselt.

Im Oktober des Jahres 1978 schaffte sich der ACO einen eigenen Anhänger zum Transport der Anlage und der vereinseigenen Instrumente an. Noch heute verrichtet dieser Anhänger, der 1980 seine Aufschrift erhielt, treu seine Dienste.



Eine Neuerung im Veranstaltungskalender brachte das Jahr 1979. Zum ersten Mal wurde am Karl-Otto-Platz das Waldfest abgehalten. Obwohl die Premiere damals total verregnete, hielt man an der Idee fest. Seitdem verzichtete man, außer in Jubiläumsjahren, auf die Durchführung mehrtägiger Zeltfeste. So wurde das Waldfest an Christi Himmelfahrt zu einem der wichtigsten finanziellen Standbeine des Akkordeon-Clubs.

Im Jahr 1980 wurde in der Generalversammlung das neue Amt des Jugendleiters geschaffen, welches Eberhard Maurer übernahm.



1983 wurde der ACO 25 Jahre und feierte sein erstes echtes Jubiläum vom 1. bis 4. Juli mit vollem Programm. Dazu gehörte ein Festbankett am Freitag und eine Abendveranstaltungen mit Tanz am Samstag.



Am Sonntag wurde ein ökumenischer Festgottesdienst im Zelt abgehalten, gefolgt von einem Frühschoppenkonzert. Höhepunkt war ein großer Festumzug durch Ottenheim. Danach spielten befreundete Vereine zum Nachmittagskonzert auf. Am Montag ließ man das Fest mit einer weiteren Tanzveranstaltung ausklingen.



Zwei tragische Todesfälle hatte der Verein Mitte der 80er Jahre zu verkraften. Zuerst kam 1983 das Gründungs- und Ehrenmitglied Herbert Schäfer bei einem tragischen Unfall ums Leben und dann erschütterte 1987 der Tod von Jürgen Stadler die Aktiven und Vorstandsmitglieder des ACO. Jürgen Stadler, eine Institution im ACO (2. Dirigent, Jugendausbilder, Spielervertreter und Pressewart, um nur einige seiner vielseitigen Einsatzbereiche aufzuzählen), starb in der Rheinlust während der Feier zum 50. Geburtstag von Hans Förster. Bis heute ist er seinen damaligen Gefährten in bester Erinnerung als Stimmungskanone, als guter Freund und Kumpel, der sich steht’s für den Verein eingesetzt hat.

Ein Jahr später wurde in einer Vorstandsitzung eine richtungsweisende Entscheidung gefällt. Nach heißen Diskussionen und mehrfacher Vertagung des Tagesordnungspunktes wurde in der Vorstandschaft mit der knappst möglichen Mehrheit (7 zu 5 Stimmen) beschlossen 1988 am Waldfest erstmals Kaffee und Kuchen zu verkaufen. Heute gehört dieses Angebot natürlich zum Standardangebot.

Zum 30-Jährigen Bestehen fand taggenau am 15.12.1988 im „Anker“ eine Feier in kleinem Rahmen statt.

Am 26.11.1989 ist eine kleinen Gruppe ACO’ler bei Radio Ohr mit dessen Moderator Mario Vogt und stellt den Verein über den „Äther“ vor.



Einen besonderen, erwähnenswerten Auftritt gab es am Konzert 1989. Unter dem Motto „Wetten dass...“ traten jene Vorstandsmitglieder auf, die vorher eigentlich nicht das „Orgelspielen“ beherrschten. Ausgehend von einer Wette mit dem 1. Vorsitzenden Heinz Stolz, welcher behauptete, dass die nichtaktiven Vorstandsmitglieder am Konzert keinen musikalischen Auftritt zustande brächten, starteten die Betroffenen umgehend mit den „Handorgelproben“.
So legten die „nicht-aktiven“ Vorständler tatsächlich einen humorvollen und gelungenen Auftritt auf die Bühne. Heinz Stolz hatte keine Wahl und musste seinen Wetteinsatz – einen „Blauen“ (100 DM-Schein) – herausgeben.

Im Jahr 1990 erschien die 1. Ausgabe der „Druckluft“, einer kostenlosen Vereinszeitschrift, die die Mitglieder über die Geschehnisse und Vereinsaktivitäten eines Vereinsjahres auf unterhaltsame Weise informieren sollte. Die Idee dazu stammte von unserem damaligen Pressewart Lutz Weide. Dank seines Einsatzes wurde die „Druckluft“ zu einem großen Erfolg und hat sich im Vereinsleben etabliert. Auch das Ausscheiden des „Machers“ Lutz Weide konnte die Erfolgsgeschichte der „Druckluft“ nicht stoppen. Man darf schon auf die „Nach-Jubiläums-Ausgabe“ gespannt sein.

Ebenfalls 1990 beschloss die Vorstandschaft, sich für das Waldfest Material für eine eigene Schanküberdachung anzuschaffen. Bisher durfte man dankenswerter Weise auf die Gerüststangen des Gipsergeschäftes Albrecht Blümle zurückgreifen. Dort wurde jedoch immer mehr auf Metallgerüstbauweise umgestellt und so das Material langsam knapp. Außerdem sollte der Aufbau durch eigene Holzstangen, die auf die richtigen Längen zugeschnitten und durchnummeriert wurden, vereinfacht werden. So wurden unter Mithilfe von Hans Förster Ende des Jahres eigens geschlagene Bäume aus dem Sulzer Wald nach Ottenheim gebracht und geschält. Noch heute wird dieses Material zum Schankbau am Waldfest verwendet und zeigt, dass sich der Aufwand seinerzeit gelohnt hat.

Ein mit Spannung, Ungewissheit und auch ein bisschen Angst erwartetes Ereignis prägte das Jahr 1991. Unser „Gründungsdirigent“ Fritz Marx legte am 5. Januar 1991 nach über 35 Jahren Dirigententätigkeit den Taktstock nieder und übergab das Amt des Orchesterchefs an Werner Stiefel weiter. Ihn hatte Fritz Marx selbst im ACO ausgebildet.
Natürlich ließ sich der Verein es sich nicht nehmen Fitz Marx an diesem Abend zum Ehrendirigenten zu ernennen.
Dass die Fußstapfen groß waren, in die Werner Stiefel treten sollte, war allen bewusst. Dennoch galt ihm das Vertrauen des Vereines, da er sich schon seit 1978 als Jugenddirigent auszeichnen konnte und in den vorangegangenen Jahren, auch aufgrund seiner engen Verbindung zur klassischen Musik, bereits als Arrangeur und Dirigent von Spielerauswahlen aktiv war.
Zum „großen Umbruch“ kam es nicht, da Werner Stiefel als eingefleischter ACO’ler wusste welche Ziele die Vereinsführung auch im musikalischen Bereich verfolgte. Trotzdem wurde schnell klar, das er seinen eigenen Stil und eigene Vorstellungen hatte und diese auch um- und durchzusetzten wusste. Der nahtlose Übergang der Orchesterleitung, die Entwicklung bis heute und die musikalischen Erfolge haben gezeigt, dass mit Weitblick die richtige Entscheidung getroffen wurde.

Wer Fritz Marx kennt, weiß jedoch, dass ein Leben ohne Musik für ihn nicht möglich wäre. Deshalb sah man ihn schon bald wieder als Dirigenten einer „Diatoniker-Gruppe“. Aus ihr entwickelte sich dann im Jahr 2000 das heutige Seniorenorchester, da zunehmend ältere Spieler aktiv im Orchester aufhörten und sich als „Nicht-Diatoniker“ der Gruppe anschließen wollten. Seitdem proben die Senioren einmal monatlich, natürlich immer noch unter der Leitung von Fritz Marx. Die Termine werden zusehends mehr und so verwundert es dann auch nicht, dass zum Repertoire der Senioren bereits über 100 Stücke gehören. Der Einsatz von Saxophon, Klarinette, Gitarre und Gesang prägt mittlerweile das abwechslungsreiche Programm. Zudem entlasten die Senioren das Hauptorchester durch die Bereitschaft Gegenbesuche und weitere Auftritte zu übernehmen.

Im Zuge des Dirigentenwechsels war ein Posten als Jugendausbilder neu zu besetzen. Aus diesem Grund führte der ACO im Jahr 1991 einen vereinsinternen Dirigentenlehrgang zur Sicherung der eigenen Ausbildung durch, für den als Dozent der damalige Bezirksdirigent Paul Hey gewonnen werden konnte. Bis heute ist der ACO in der beneidenswerten Lage, seine Jugendausbilder ehrenamtlich aus den eigenen Reihen rekrutieren zu können.

Zu einem Höhepunkt des Vereinsjahres 1991 wurde eine Reise nach Euba bei Chemnitz. Die Gemeinde Schwanau hatte den ACO eingeladen, die Gemeindevertreter zur neuen Partnergemeinde zu begleiten und dort auch aufzutreten. Die dort herrschenden Zustände nach dem Mauerfall, die Freundlichkeit, Offenheit und Begeisterung der Eubaer und die Kontakte die durch die Unterbringung bei Privatpersonen geknüpft werden konnten, machen den Besuch bis heute zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Im Herbst 1991 bezog dann der ACO seinen heutigen Proberaum in der Sporthalle, der im Zuge des Hallenumbaus eingerichtet wurde, nachdem der Proberaum im Rathaus 1989 für Verwaltungszwecke benötigt wurde und man übergangsweise im Rathaussaal untergebracht war.



Das Jahr 1992 brachte nur ein Jahr nach dem Rücktritt von Fritz Marx den zweiten großen Einschnitt in der Vereinsgeschichte. Nach 24 Jahren an der Spitze des Vereins trat Heinz Stolz als 1. Vorsitzender ab. Heinz Stolz war als Spieler von Anfang an im ACO dabei. Er hat, als es notwendig war Verantwortung übernommen und das Vereinsschiff über zwei Jahrzehnte auf Kurs gehalten. Er konnte seinem Nachfolger Fritz-Helmut Völker (ebenfalls ein Mitglied des Gründungorchesters) einen gut funktionierenden und auf gesunden Beinen stehenden Verein übergeben.

Auch am Waldfest ist die Entwicklung nicht spurlos vorüber gegangen. Es galt sich an neue Vorgaben, Wünschen und Bedürfnissen anzupassen. Aus diesem Grund wurde 1992 erstmals ein Toilettenwagen zum Fest aufgestellt. Da sämtliche Anfragen und Anträge an die Gemeinde den Karl-Otto-Platz an das Stromnetz anzuschließen erfolglos blieben, entschied man sich dafür die Stromversorgung mit einem Notstromaggregat sicherzustellen. Vorher wurde mühsam per Boot der Strom über den Schwimmbagger am Kieswerk angeschlossen.
Bereits 1993 wurde zum ersten Mal eine Geschirrmobil eingesetzt, um Wegwerfgeschirr und zunehmendes Müllaufkommen zu vermeiden.

Ebenfalls im Jahr 1992 wurde ein neues Schlagzeug angeschafft und ein Jahr später folgte das erste Keyboard, welches auch heute noch eingesetzt wird. Damit setzte man die Entwicklung im Orchester fort, die Akkordeons durch elektronische Instrumente zu unterstützen, um vor allem modernere Literatur besser umsetzen zu können.





Nach dem der ACO bereits 1989 ein Stadtparkkonzert in Lahr gab, wurde erstmals wieder 1993 dort gespielt. Der Erfolg dieses Auftrittes führte dazu, dass das Stadtparkkonzert seitdem jährlich in den Terminplan des ACO aufgenommen wurde und sich zu einem weiteren musikalischen Höhepunkt des Vereinsjahres entwickelt hat. Seit 2005 gibt auch das Seniorenorchester eigene Konzerte im Lahrer Stadtpark.

Willi Rudel, der über zwei Jahrzehnte als Vereinsfotograf dafür sorgte, dass die Aktivitäten des ACO in Bildern festgehalten wurden, übergab im Jahr 1994 sein Amt an Susanne Reibel-Oberle. Unvergessen sind die Dia-Vorträge, die seit 1976 die Generalversammlungen beschließen. Noch heute regen die alten Bilder immer wieder zum schmunzeln an und lassen Erinnerungen wach werden.

Im April des selben Jahres übernahm man die Durchführung des 23. Bezirkstreffen für Orchester und Spielgruppen. In der Schule wurden die Einspielräume bereitgestellt und die Sporthalle wurde für das Wertungsspielen, das offizielle Programm mit Preisverleihung und das Foyer für die Bewirtung hergerichtet. Rund 500 Spieler aus 25 Ortenauer Vereinen stellten sich der Jury.
Für den ACO wurde dieses Wertungsspielen – nicht nur aus organisatorischer Sicht – zu einem vollen Erfolg.

Am 10.12.1994 fuhr der ACO zum elsässischen Radiosender „RTA“ in Straßburg. Dort wurde der ACO vorgestellt und konnte in den Senderäumen sein Können „live“ unter Beweis stellen.

Im September 1995 trug auch der ACO seinen Teil zum erfolgreichen Gelingen der 1150-Jahr-Feier von Ottenheim bei. Am Samstag Abend stellte man in der Sporthalle das „Kiächl-Liäd“ vor, am Festumzug wurde auf einem Wagen der „Gullertanz“ vorgeführt und am Montag Abend leistete das Orchester seinen musikalischen Beitrag zum Dorfjubiläum.

In der Generalversammlung 1996 trat Kurt Blümle nach 21 Jahren Vorstandstätigkeit, davon 18 Jahre als 2. Vorsitzender, ab. Zu seinem Nachfolger wurde das ACO-Urgestein Eberhard Maurer gewählt.

Aufgrund rückläufiger Besucherzahlen durch vermehrte Konkurrenzveranstaltungen und auch aufgrund mangelndem Interesse seitens der ACO-Aktiven beschloss man 1996 am „Schmutzigen Donnerstag“ keinen „Kappenabend“ mehr im „Anker“ durchzuführen. Somit wurde schweren Herzens die traditionsreichste Veranstaltung aufgegeben, war der „Schmutzige“ doch 1959 die erste eigene Veranstaltung des ACO. Dafür beteiligten sich zum ersten Mal die ACO-Jugend an der Kinderfasent der „Schnooge-Hansili“. Bis heute zählt der ACO-Nachwuchs mit seinen Programmpunkten zu den wichtigen Stützen der Kinderfasent. Auch die Auftritte an den Zunftabenden, sollen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, wie z.B. der „Aufgekratzten Carneval-Onkels“ (abgekürzt ACO) oder die Teilnahmen an den Rosenmontagsumzügen mit Wagen oder Fußgruppen.

Durch Übernahme neuer Spieler aus der eigenen Jugend, wurde es Anfang 1997 im Proberaum zu eng. Der ACO schlug der Gemeinde vor, die Wände zum angrenzenden Nebenraum zu entfernen und so zusätzlich Raum zu gewinnen. Ein „Vor-Ort-Termin“ ergab, dass diesem Vorschlag aus statischer und baulicher Sicht nichts entgegenstand. Da sich der ACO für die Übernahme der Kosten bereit erklärte, bekam man von der Gemeinde „grünes Licht“ und so wurde 1997 in den Probeferien der Proberaum vergrößert.

Mitte der 90er Jahre wurden erste grenzüberschreitende, freundschaftliche Banden zur AMADE aus dem elsässischen Dorlisheim geknüpft. Über gegenseitige Besuche bei Veranstaltungen kam man sich näher und stellte fest, dass die „Chemie“ zwischen Dorlisheimern und Ottenheimern und vor allem auch zwischen den beiden Dirigenten Werner Stiefel und Bernard Wendling stimmte. So wurde 1997 beschlossen, dass der ACO an einem Konzert in Dorlisheim mitwirken sollte. Der Termin lag allerdings genau eine Woche vor dem eigenen Konzert- und Unterhaltungsabend. So musste sich das Orchester in zusätzlichen, auch mit Fahraufwand nach Frankreich verbundenen Proben auf beide Veranstaltungen vorbereiten.

Das Jahr 1998 stand wieder ganz im Zeichen des 40-Jährigen Jubiläums. Auftakt der Feierlichkeiten war ein Kirchenkonzert in der Michaelskirche unter Mitwirkung der beiden Kirchenchöre. Das Festbankett war geprägt von Ehrungen, da satzungsgemäß nun auch die ersten passiven Mitglieder für 40-jährige Vereinszugehörigkeit zu ehren waren und vom Auftritt des Gründungsorchesters. Hauptaugenmerk lag wieder auf dem Zeltfest vom 27. – 29.06.1998. Für den Samstag konnte man die „Riedfamilie Gnacke“ und die Homberle-Bläch-Bänd gewinnen. Der Sonntag begann mit einen ökumenischen Zeltgottesdienst gefolgt vom Frühschoppenkonzert der AMADE aus Dorlisheim. Nach dem Festumzug spielten befreundete Orchester zum Nachmittagskonzert auf. Einen besonderen Abschluss brachte der Sonntag, als eine Gruppe um Paul Hey, Helmut Obermann, Ernst Schlegel, Fritz Marx und Heinz Stolz spontan zu ihren Instrumenten griff und somit für tolle Unterhaltung auf hohem musikalischem Niveau sorgten. Am Montag spielten die einzelnen Gruppen des ACO zum „Handwerkerschoppen“ und mit Tanz und Unterhaltung klang das Fest aus.

Im März des Jahres 1999 gab es einen traurigen Anlass. Max Wenz, Ehrenvorsitzender und erster 1. Vorsitzender des ACO wurde unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen.

Im September 2000 hatten wir erneut das Vergnügen unsere Partnergemeinde Euba, die zwischenzeitlich von Chemnitz eingemeindet wurde, zu Besuchen. Diese zweite Reise lässt sich in keinster Weise mit der ersten vergleichen, war aber auf ihre Art genauso interessant und einzigartig. Die Veränderungen des Ortes und der Infrastruktur, das Auffrischen alter Bekanntschaften und die immer noch unvorstellbare Begeisterung der Eubaer bei Festen haben bleibende Eindrücke bei den Mitgereisten hinterlassen.

Am Konzertabend im Jahr 2000 folgte der vorläufige musikalische Höhepunkt der deutsch-französischen Beziehungen. Der ACO und die AMADE gaben ein begeisterndes Doppelkonzert in der Rheinauenhalle, wobei für die Stücke die man gemeinsam vortrug nur eine gemeinsame Probe angesetzt war.



Am 24.03.2001 beteiligte sich der ACO mit den beiden Kirchenchören an der „Geistlichen Abendmusik“, einem Kirchenkonzert welches zugunsten des „Orgelprojektes“ initiiert wurde.

Auf Einladung des Musikvereins trafen sich am 19.09.2001 Vertreter des Musikvereins, des Gesangvereins und des ACO zu einer Sitzung der kulturellen Vereine. Trotz der „Konkurrenzsituation“ bei der Nachwuchssuche einigten sich die Vertreter darauf künftig enger miteinander zusammenzuarbeiten. So werden seitdem z.B. bei den Konzerten jeweils 3 Schankhelfer den anderen Vereinen bereitgestellt, um die Aktiven und eigenen Mitglieder zu entlasten.

Anfang des Jahres 2003 nahmen wiederum 3 aktive Spieler an einem Dirigentenlehrgang teil, der auf Bezirksebene durchgeführt wurde. Gerade die Jugendausbildung macht es erforderlich rechzeitig geeignete Spieler zu fördern und weiterzubilden, da aufgrund der Probezeiten der Jugend oftmals berufsbedingte Terminprobleme vorprogrammiert sind. So wurden bereits 2005 schon zwei der 3 Teilnehmer des Dirigentenlehrganges als Jugendausbilder eingesetzt.

Eine Neuerung ergab sich auch 2003 wieder für das Waldfest. Aufgrund des altersbedingten Ausscheidens altgedienter Mitglieder und aufgrund der zurückgehenden Bereitschaft den Verein als Festhelfer zu unterstützen, entschied man sich nach langen und intensiv geführten Diskussionen, dass das ACO-Orchester am Waldfest selbst nicht mehr auftreten sollte.
Die aktiven Spieler waren in den vorangegangenen Jahren für Auf- und Abbau zuständig, zudem wurden teilweise Morgens- und Abendsschichten doppelt belegt und dann musste dazwischen noch gespielt werden. Um den Druck von Spielern zu nehmen und bei der Helfereinteilung flexibler zu sein (Spieler stehen während der Stoßzeiten als Helfer zur Verfügung) entschloss man sich zu der Maßnahme. Das musikalische Programm wird seither von einem Gastverein, den Jugendgruppen und natürlich dem Seniorenorchester bestritten und damit auch weiterhin ausreichend „Live-Musik“ geboten..

Im Sommer 2003 wurde die Rheinauenhalle umgebaut und saniert. Dazu musste der Proberaum komplett geräumt werden. Die Jugend konnte ihre Proben in der Schule abhalten, wo ebenso ein Großteil der Instrumente und des Inventars zwischengelagert werden konnten. Das Orchester hatte die Möglichkeit das Musikerheim als Proberaum zu nutzen.

An der Generalversammlung 2004 ergab sich wieder ein Wechsel an der Führungsspitze. Trotz gesundheitlicher Probleme konnte Fritz-Helmut Völker im Jahr 2002 nochmals zu einer weiteren Amtszeit überredet werden. Damit hatte man genügend Zeit bis 2004 einen Nachfolger zu finden. In den Reihen der Orchesterspieler wurde man fündig und so trat Jens Blümle die Nachfolge von Fritz-Helmut Völker als Vereinsvorsitzender an.



Bereits unter der Führung von Fritz-Helmut Völker wurde die Idee geboren, sich mit unseren Freunden von der AMADE abseits der musikalischen Veranstaltungen zu treffen, um sich noch besser kennen zu lernen und die freundschaftlichen Banden zu stärken. Im Juni 2004 war es dann so weit. ACO und AMADE trafen sich zum gemütlichen Beisammensein am Karl-Otto-Platz. Seitdem findet nun jedes Jahr ein „Heckenfest“ ACO-AMADE statt, wobei man sich im Wechsel einmal in Dorlisheim und dann wieder in Ottenheim trifft.

Anfang Januar 2005 nahm man ein Angebot der Gemeindeverwaltung an, Räumlichkeiten des alten Bauhofes als Lagermöglichkeit zu nutzen. Endlich konnten die Gerüststangen, Baustahlmatten, Schanktresen und die Wasserpumpe vom Waldfest, der ACO-Anhänger und weitere Waldfest- und Konzertutensilien an einem zentralen Ort untergebracht werden. Vorher musste alles privat an vielen unterschiedliche Stellen aufbewahrt werden, was nicht selten vor Veranstaltung zu logistischen Problemen führte. Leider befindet sich das Bauhofgebäude im Bereich des Landesanierungsprogramms. Sollten die laufenden Planungen konkreter werden, kann es sein, dass relativ kurzfristig neue Lagerräume gefunden werden müssen.

In der Reihe der Kirchenkonzerte beteiligte sich der ACO im Juni 2006 am „Tag der offenen Kirche“ der zur Orgeleinweihung von der Ev. Kirchengemeinde veranstaltet wurde. Die große Anzahl an mitwirkenden Gruppen und die Möglichkeit zwischen den einzelnen Aufführungen die Kirche zu verlassen oder wieder zu betreten, machte diesen Abend zu einem unvergesslichen, abwechslungsreichen Ereignis. Obwohl der ACO erst gegen 22.30 Uhr an der Reihe war, konnte man einen souveränen, konzentrierten und überaus erfolgreichen Auftritt zum Besten geben.

Dieser geschichtliche Abriss der letzten 50 Jahre ist sehr umfangreich und enthält trotzdem nicht alle Aktivitäten und Geschehnisse im Detail, sondern die Ereignisse, die ich beim Studium der Protokollbücher als erwähnenswert und aus meiner Sicht für sie als informativ und lesenswert empfand.

Zum normalen Vereinsleben gehören z.B. noch die Mitwirkung bei den Jubiläen der Feuerwehr, des Musikvereins und des Gesangsvereins Concordia sowie musikalische Auftritte bei den Gewerbeschauen der Gemeinde, die Umrahmung kirchlicher Trauungen von Aktiven, Ständchen zu runden Geburtstagen, das „Schbäckbäje“ am 6. Januar, Altmaterialsammlungen, Fastnacht, Vereinsausflüge, Vorstandswanderungen usw..

Das Vereinsleben des ACO beschränkt sich also nicht nur auf die musikalische Arbeit, sondern beinhaltet insbesondere auch die Freude am Feiern und an gemeinsamen geselligen Aktivitäten, basierend auf einem persönlichen und unkomplizierten Umgang miteinander. Schon als ich 1977 als Anfänger in den Verein kam hat mir das kameradschaftliche Miteinander imponiert. Egal mit wem man es zu tun hatte oder welche Position eine Person im Verein oder beruflich inne hatte, es wurde einem gleich das „Du“ angeboten, meist mit dem Zusatz „“Sie’s“ gibt’s bei uns im Verein nicht“. Diese, alle Altersgruppen übergreifende Kollegialität, ist eines der Erfolgsrezepte des ACO.

In gewisser Weise ist dies auch die Grundlage der zweiten großen Stärke des ACO, nämlich der Kontinuität.

In 50 Jahren bin ich erst der vierte 1. Vorsitzende, ebenso gibt es bis heute nur 4 2. Vorsitzende, 4 Kassenwarte und 6 Schriftführer. Und natürlich sage und schreibe bisher nur 2 „Chef“-Dirigenten. Diese Zahlen zeigen zum einen, dass die Amtsträger ihre Aufgaben ernst nahmen und auch in schwierigen Zeiten zum Verein hielten. Zum anderen lässt sich damit auch die stetige Entwicklung des Vereins belegen. Eingespielte Teams arbeiten natürlich effektiver, als häufig wechselnde Vorstandschaften, die sich immer wieder neu finden müssen.

Die irgendwann notwendigen und nicht ausbleibenden Wechsel hat man immer in aller Ruhe vorbereitet und ohne großes Aufsehen umsetzen können.

Dies sieht man wiederum auch bei einem weiteren Punkt des ACO-Erfolgskonzepts. Nach wie vor ist der ACO in der glücklichen Lage Dirigenten und Jugendausbilder auf rein ehrenamtlicher Basis aus den eigenen Reihen nachzuziehen. Diese konzentrieren sich dabei auch nicht nur auf den musikalischen Bereich, sondern beteiligen sich in der Vorstandschaft auch aktiv an der Vereinsorganisation und somit der Vereinsentwicklung.

Für die Zukunft gilt es dieses generationsübergreifende Miteinander in der Großfamilie ACO zu bewahren.

Ich hoffe wir werden weiterhin eine ausreichende Anzahl an uneigennützigen Idealisten finden, die den Verein in diesem Sinne fortführen können, damit der ACO noch lange und erfolgreich seinen Beitrag zum kulturellen Leben leisten kann.


Jens Blümle





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